Lust in Lack und Leder
Verrückte Sex-Welt: Jeder dritte Deutsche gibt offen zu, keine außergewöhnliche sexuelle Erfahrung gemacht zu haben – wie zum Beispiel bei Sex zu dritt, Analsex oder bei Fesselspielen. Andererseits locken schrille Partys wie die Hamburger „Obsession“ oder die Frankfurter „Nacht der Leidenschaft“ Hunderte Lack-Leder-Latex-Fans aus ganz Deutschland an.
Die Frage, ob es sich um kleinere und größere psychische Störungen handelt oder einfach nur um eine andere, extreme Seite der Sexualität, darüber gehen die Meinungen auseinander – schließlich gibt es auch hier nicht nur Schwarz und Weiß.
Australische Forscher haben jetzt festgestellt, dass Fesselspiel-Liebhaber in Down Under sogar glücklicher und weniger ängstlich sind als Menschen mit konventionelleren sexuellen Vorlieben.
Nach Umfragen praktizieren zwei Prozent der erwachsenen Australier sadomasochistische Varianten. Die Wissenschaftler der Universität von New South Wales knöpften sich 20.000 ihrer Landsleute vor.
„Unsere Ergebnisse untermauern die Vermutung, dass Bondage und Sadomasochismus einfach nur ein sexuelles Interesse symbolisieren und als eine Art Subkultur für eine kleine Minderheit attraktiv sind“, schreiben Junior-Professor Juliet Richters und ihre Kollegen im „Journal of Sexual Medicine“.
Vor allem Männer, die auf Fesselspiele und Unterwerfungsgesten abfahren, sind nach den vorliegenden Ergebnisse glücklicher und ausgeglichener als ihre den „normalen Sex“ bevorzugenden Geschlechtsgenossen. Die wirkten demnach um einiges gestresster.
Quelle: maximonline.de

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